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Historie 1945 bis 1989

 
 

Der Wiederaufbau des Werkes in den 50er Jahren und der Ausbau von Bergmann-Borsig zum bedeutensten Prodzenten für Karftwerksanlagen in der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989

 
Zerstörung des Areals, Übernahme durch die Sowjets

Im Krieg wird die Bergmann AG wie alle Munitionsfabriken schwer bombadiert und zu 75% zerstört. Die Vierteilung der Stadt Berlin weist Pankow, und damit Wilhelmsruh dem sowjetischen Bezirk zu. In Folge dessen wird 1945 eine kommisarische Leitung des sowjetischen Bezirkamts Pankow eingesetzt. 1946 enteignet die SMAD (Sowjetische Militäradministration in Deutschland) die Teilhaber und setzt Treuhänder ein. 1947 verleibt sich die SMAD das Unternehmen ein und nennt es Bergmann Elektricitäts-Werke, Volkseigener Betrieb.

Wiederaufbau durch tausende Freiwillige

Bevor allerdings irgendeine Arbeit verrichtet werden kann, muss das Werk wieder aufgebaut werden. Hierzu melden sich tausende Arbeiter freiwillig, graben Maschinen aus und setzen das Werk instand. Die wenigen aus dem Schutt geborgenen Maschinen stellen zuerst einfache Alltagsgegenstände her, die in der Not der ersten Nachkriegsjahre dringend gebraucht wurden.

Ausbau und Wachstum

Der Betrieb wächst allmählich wieder. Der erste große Auftrag für das Unternehmen ist die Ausrüstung eines Berliners Kraftwerks. Bis 1989 steigt der Technikstandard beständig, sodass neue Hallen gebaut, alte erweitert und neue Technik für die Herstellung erschlossen werden.

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